Döblinger Klassenkampf
Für die Vienna geht es im Frühjahr nicht nur um den Klassenerhalt. Denn die Visionen von Präsident Herbert Dvoracek sind eng mit dem Profifußball verknüpft. Und auch die Fans wollen nicht in die Regionalliga zurück.
Nie mehr Meister
Die Titelmesse ist gelesen, bevor die Meisterschaft begonnen hat. Kaum eine Liga wirkt durch die Dominanz zweier Vereine so eintönig wie die schottische Premier League. Aber ein Streifzug durch die rauen Hafengegenden, verstaubten Vereinsmuseen und geschichtsbeladenen Stadien des Landes zeigt: Glasgow ist längst nicht alles.
Die Gehirnerschütterung
NOTFALLAMBULANZ Nach einer Gehirnerschütterung soll man nicht Fußball spielen. Wer dennoch weiterspielt, braucht sich über etwaige Folgen nicht zu wundern.
»Wenn der Sportklub anfragt...«
Markus Buchinger ist ein Dornbacher Urgestein und im Winter nach sechs Jahren wieder zum Wiener Sportklub zurückgekehrt. Im Interview mit dem Stadionmagazin alszeilen spricht er über seine persönliche Zukunft, seinen fußballverrückten Vater und die schwarz-weiße »C&K-Frage«.
Rebellion ohne Pause
Ein schwarzer Totenkopf auf rotem Grund gibt der Fankultur beim FC St. Pauli im Kampf gegen die fortschreitende Kommerzialisierung ein neues Gesicht. Ein Lokalaugenschein am Millerntor zeigt: Hinter der Parole »Bring Back St. Pauli« steht vor allem die Sorge um die eigene Identität.
»Walking in a Flogel Wonderland«
Von 1997 bis 2002 spielte der Ex-Internationale bei Heart of Midlothian in Edinburgh. Den Fans ist er heute noch gut in Erinnerung, schließlich war er Teil der Cupsiegermannschaft von 1998. Im Interview spricht Thomas Flögel über die schottische Härte, weinrote Stadien und unverständliche Austriazismen.
Mit ballesterer & tipp3 zum Belgien-Match
Was war das für ein denkwürdiger Fußballabend in Brüssel: Acht Tore, 93 Minuten Hochspannung und ein legendärer TV-Auftritt von Stefan Maierhofer! Für das Rückspiel in der EM-Qualifikation am 25. März verlost der ballesterer in Kooperation mit tipp3 zehn mal zwei Eintrittskarten.
Der Spucker und sein Richter
Solche Dinge können nur in der hässlichsten Meisterschaft der Welt passieren. Zwei Spieler, Roma-Verteidiger Aleandro Rosi und Napoli-Stürmer Ezequiel Lavezzi, bespucken sich und kommen damit davon. Wohlwissend, dass alle die Aktion im Fernsehen gesehen haben, machen sie nach dem Spiel das Mea culpa.
»Ich bin noch nie abgestiegen«
Die Vienna geht am Freitag mit dem Match gegen St. Pölten in eine schwierige Frühjahrssaison. Auf die Nichtabstiegsplätze fehlen dem Schlusslicht der Ersten Liga sieben Punkte. Kapitän Eldar Topic gibt sich im Interview mit dem ballesterer dennoch kämpferisch und zuversichtlich.
Harmonie in der Vorstadt
Mit dem Luton Town FC spielt ein ehemaliger Ligacup-Gewinner in den Niederungen der englischen Liga. Wenig erinnert noch an den Final-Triumph gegen Arsenal. Einzig der übermächtige Schatten, den die Hauptstadt Woche für Woche auf den Klub wirft.
Die Grenzen der freien Welt
Selbstbestimmung versus Repression, freie Ausdrucksformen und zensurierte Choreografien, faire Auseinandersetzung oder gewalttätige Exzesse die Geschichte der Ultra-Bewegung ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Das Bewusstsein darüber wollen jetzt zwei neue Buchpublikationen schärfen.
Club 2x11 - »Kulturgut Ultras«
Ultras - von den einen geliebt, von den anderen gehasst. Im Rahmen des Club 2x11 in der Wiener Hauptbücherei diskutieren am 24.2. ab 19 Uhr Kai Tippmann, Domenico Mungo und ein Vertreter der Ultras Rapid über die unterschiedlichen Ausprägungen der populärsten und umstrittensten Fankultur Europas.
Der Bandscheibenvorfall
Sowohl Fußballer als auch rückgratlose Funktionäre sind gefährdet, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Warum das so ist und Sie lieber Sechsertragerl statt Bierkisten kaufen sollten, erfahren Sie in der Notfallambulanz.
Farewell to Hell
Im Ali Sami Yen von Galatasaray wurden nur wenige Freundschaften mit Gegnern geschlossen, der Ruf als »Hölle« basiert aber auf einem Lausbubenstreich. Zum Abschied aus dem Stadion gab es einige Turbulenzen, die sich bei der Eröffnung seines Nachfolgers in einen Eklat mit dem türkischen Premier Erdogan auswuchsen.
Der Rand im Fokus
Unter maßgeblicher Beteiligung langjähriger ballesterer-Autoren wird am morgigen Dienstag (25. Jänner) im Aktionsradius Augarten die Ausstellung »Fußball am Wiener Rand« eröffnet. Unterhausfotos von Wenzel Müller werden ergänzt durch eine Laudatio von Florin Mittermayr und eine Lesung von Notfallambulanzleiter Dr. Wolfgang Pennwieser.
Ösi hat Vertrag
Das Unwort und die Unredewendung des Jahrzehnts. Warum man kein Patriot sein muss, um »Ösi« zu hassen und keine Pisa-Studie braucht, um auch im Fußballermilieu einen Verfall der Deutschkenntnisse zu erkennen.
Barometer: Jahresrückblick 2011
Das ballesterer-Barometer beschreibt den Stimmungsgrad in der Redaktion, ist völlig subjektiv und erhält seinen aktuellen Wert durch merkwürdige Zahlenspiele. Exklusiv für die ballesterer-Leser berichtet das Barometer-Team schon jetzt über die wichtigsten Ereignisse im Fußballjahr 2011.
»Der Hans macht, was er will«
Die Tasche hat er ihm nicht getragen. Dennoch verbindet die Austria-Ikone Herbert Prohaska und den Erz-Rapidler Hans Krankl eine lange, gemeinsame Geschichte. Der heutige ORF-Analytiker über nicht zustande gekommene Mailander Derbys, das Kind im Krankl und dessen unantastbare Popularität.
Das Rückgrat vom Bosporus
Alen Markaryan ist der bekannteste »Amigo« von Besiktas Istanbul. Der Armenier prägt das Auftreten der Fangruppe »Carsi« diesseits und jenseits des Stadions seit fast drei Jahrzehnten. Kurz vor Ablauf seines Stadionverbots sprach er mit dem ballesterer über falsche Welten, Präsidenten und Planeten.
»Dann kommt der Hans, und alles lebt auf«
Erich Weidenauer kennt Hans Krankl als Gegner, Mitspieler, Freund und Vorgesetzten. Im Interview mit dem ballesterer spricht der Tormanntrainer und Ex-Bundesliga-Keeper über die »Krankl-Hocke«, den Trainer und Familienmenschen und gescheiterte Beruhigungsversuche in Belfast.
Wie integrativ ist Fußball?
Die Initiative FairPlay und die Österreichische UNESCO-Kommission laden am kommenden Montag (13.12.) zu einer Diskussion über das integrative Potenzial des Fußballs in die Wiener Hauptbücherei am Gürtel. Präsentiert wird dabei auch der Dokumentarfilm »Kick im Park«. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
»Krankl hat sich nur an Toren gemessen«
Heribert Weber und Hans Krankl waren die Pole der erfolgreichen Rapid-Mannschaft der 1980er Jahre. Im Interview erzählt Weber vom schwierigen Verhältnis zwischen den beiden Rivalen um die Kapitänsschleife und erklärt, warum Krankl auch nach Kantersiegen angefressen sein konnte und es trotzdem ein Genuss war, ihm zuzuschauen.
»Genau was ich brauch« - die Krankl-Party
Die anderen feiern Jesus Geburt, wir feiern Hans Krankl. Am Freitag, den 10. Dezember, steigt die große Release-Party zur aktuellen ballesterer-Ausgabe im Ottakringer Szenelokal BOEM. Für Stimmung sorgen die DJs Rico Tico, Conny Conter und Maroka, legendäre Krankl-Videos und billiges Bier. Und wer weiß: Vielleicht schaut ja auch der »Nachtfalke« vorbei.
Eric und die Revolution
ANSTOSS Cantona ist wieder da. Mit einem Dropkick gegen die Banken, den man auch gegen Glazer & Co. anbringen könnte.
Krank(l)
NOTFALLAMBULANZ Krankl Hans soll als Aktiver selten krank gewesen sein. Doch wann kann man von krank sein und von gesund sein sprechen? Und wie krank oder gesund ist der heimische Fußball?
Szenen in Schwarz und Weiß
Trugschlüsse und Irrtümer die Auswärtsfahrt der Sturm-Fans zur Wiener Austria endete in einem öffentlich zur Schau gestellten Desaster. Eine Geschichte über 450 Fußballfans, Spezialeinheiten der Polizei und ein neugieriges Kamerateam.
»Hans, was wollen Sie uns sagen?«
September 1992: Rekordmeister Rapid ist in der sportlichen und finanziellen Krise. Die ORF-Sportarena lädt Präsident Anton Benya und Rapid-AG-Vorstand Skender Fani zur Studiodiskussion zum Schuldenstand. Doch bald dreht sich die Debatte um das Verhältnis zwischen Rapid-Trainer August Starek und Ex-Trainer Hans Krankl.
Das Imperium schlägt zurück. Und wie.
KOMMENTAR Er war der kleinste Mann auf dem Podium. Kleiner als der kleine Andrej Arschawin. Trotzdem ist Joseph S. Blatter am Donnerstag als großer Sieger aus den WM-Vergaben für 2018 und 2022 hervorgegangen. Mit einer Kombination, mit der nicht einmal jene Beobachter, die ihn und sein Treiben als FIFA-Präsident von Anbeginn beobachten, gerechnet hatten: Russland und Katar.
Was kostet die Welt?
Militärdiktaturen als freundliche Gastgeber, asiatisches Wettrüsten, deutsche Waffenexporte die Geschichte der WM-Vergaben ist reich an haarsträubenden Geschichten, wie ein Blick auf aktuelle und vergangene Abstimmungen beweist.
Männer im Schnee, Frauen am Ball
Die Auslosung zur WM 2011 in Frankfurt am Main erfüllte alle Ansprüche einer Gala. Stargäste sagten kurzfristig ab und die Anwesenden bemühten altbekannte Stehsätze: Deutschland wurde die Wiederholung eines Sommermärchens und dem Frauenfußball der endgültige Durchbruch in Aussicht gestellt - aber nur in Abgrenzung zu den Männern und »falschen« Frauen. Ein Kommentar.






erscheint am 12. Juli 2013.
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