Man soll bescheiden sein
Man soll nach dem Torjubel nicht das Trikot ausziehen. Man soll nach einem Tor nicht auf die Tribünenabsperrung klettern. Man soll das Publikum nicht provozieren, selbst wenn man Hurensohn genannt oder seiner Hautfarbe wegen beleidigt wird. Man soll den Ball nach einem Pfiff nicht ins Tor schießen. Man soll die Kugel nicht aus Wut ins Out oder Richtung Tribüne knallen.
Clemens Berger | 05/2013 mehr lesen
Der Schweißfuß
Sommerzeit und Schwitzen passen zusammen. Manch einer schwitzt an den Füßen jedoch unabhängig von der Witterung das ganze Jahr hindurch. Im Sommer kann man zumindest barfuß gehen – und das ist wiederum gut gegen Schweißfüße.
Wolfgang Pennwieser | 05/2013 mehr lesen
Verteidigen im Raum
Mit der Etablierung der Raumdeckung hat sich das Verteidigen grundlegend verändert. Gegen den dominanten FC Barcelona hat sich die Abwehr des AC Milan mit dem Spiel ohne Ball beschäftigt und dabei hin- und hergeschoben.
Emanuel Van den Nest | 04/2013 mehr lesen
Being Diego Maradona
Maradona ist nicht mehr jung, aber auf keinen Fall alt; vor allem soll ihn niemand für alt halten, schon gar kein Jüngerer. Maradona hat einmal in einem Unterklasseverein gekickt, meist nicht sehr lang. Warum aus der Profikarriere nichts wurde, ist aus seiner Sicht noch immer unverständlich. Selbstverständlich hätte er es weit bringen können, möglicherweise bis ganz oben, sich dann aber für ein anderes Leben entschieden. Aus freien Stücken.
Clemens Berger | 04/2013 mehr lesen
Der graue Anzug
Fußballer sind es gewohnt, dass man Platz auf ihnen kaufen kann, Flächen, auf denen die Namen der Sponsoren stehen. Mit diesen laufen sie übers Feld, steigen aus Bussen und Flugzeugen, mit ihnen stellen sie sich vor Kameras und setzen sich in Studios. Auf und mit ihnen wird für Produkte geworben, mit denen sie nicht das Geringste zu tun haben müssen, die sie selbst vielleicht nie konsumieren würden. Sie sind wandelnde Litfaßsäulen, die vergessen haben, wandelnde Litfaßsäulen zu sein.
Clemens Berger | 03/2013 mehr lesen
Der medizinische Test
Das Team der Notfallambulanz holte sich beim Rapid-Vereinsarzt Balzer Thomas medizinischen Rat und erfuhr, worauf ein Arzt bei einem Spielertransfer schauen muss. Neu für uns war, dass ein Fußballer im Prinzip wie ein VW Käfer ist.
Wolfgang Pennwieser | 03/2013 mehr lesen
Es war einmal
Das Jahr hatte kaum begonnen, waren wir schon mitten in der Faschingszeit. Bis zum Aschermittwoch am 13. Februar gaben sich die bunten Blätter reichlich Mühe, hübsche Narreteien von sich zu geben. Die deutsche Bild etwa ersann zu Jahresbeginn das Märchen vom bösen Admiraner eine Geschichte ohne Helden, jedoch mit Bösewichten, wohin man schaut.
Mario Sonnberger | 02/2013 mehr lesen
Schweizer Roulette
Wer in der Schweiz regelmäßig Spiele besucht, muss sich glücklich schätzen, dass er noch am Leben ist. Es ist nämlich, gerade für Familien mit Kindern, seit geraumer Zeit nicht mehr möglich, ein Stadion zu besuchen, ohne gesundheitliche Schäden in Kauf zu nehmen. Wer es trotzdem tut, spielt russisches Roulette. Oder etwas in der Art.
Pascal Claude | 12/2012 mehr lesen
Lieber Fußballgott
Unlängst wurde ich aufgeklärt. Der Sohn eines Freundes spielt Tischtennis, und als ich meinte, ich würde wahrscheinlich jeden Satz null zu einundzwanzig verlieren, erklärte er mir, mittlerweile gehe ein Satz bis elf. Kurz darauf fiel die nächste unumstößliche Gewissheit, als ich erfuhr, dass man im Volleyball heutzutage immer punkten könne, nicht nur, wenn man selbst gibt. Ich rieb mir die Augen. Was uns im Turnunterricht beigebracht wurde, stimmt nicht mehr.
Clemens Berger | 12/2012 mehr lesen
Im Dunklen tippen
Liebe Freunde, steckt das Smartphone wieder ein. Die Verbindung ist ohnehin schlecht. Seht euch bloß um. Viel zu viele tappen auf ihren kleinen Bildschirmen im Dunklen. Wirklich, ihr müsst jetzt nicht auf den nächsten Einwurf, den nächsten Eckball, das nächste Foul, den nächsten Freistoß, die nächste Auswechslung, die nächste Gelbe oder Rote Karte, ihr müsst auch nicht auf over oder wie auch immer das heißt, ihr müsst nicht einmal auf das nächste Tor, den nächsten Elfmeter, die nächste Verbannung eines Trainers auf die Tribüne setzen.
Clemens Berger | 11/2012 mehr lesen
Die Flucht des guten Gewissens
In Italien sorgt man sich seit Jahren um die Flucht der Köpfe, also der Studenten und jungen Wissenschaftler, die sich im Ausland einen Job suchen, den sie in Italien nie finden würden. Immer öfter wird auch die Flucht der Beine beklagt, also der Fußballer, die die Liga verlassen. Jetzt ist es an der Zeit, darüber zu reden, dass auch das Gewissen zur Emigration gezwungen wird.
Matteo Patrono | 11/2012 mehr lesen
Die Schiedsrichter
Unlängst erzählte mir ein Freund, Herr Konrad sei gestorben. Als Erstes fiel uns natürlich ein, wie Herr Konrad, der uns damals, als wir in der Knabenmannschaft auf ein halbes Feld und mittelgroße Tore spielten, schon alt vorgekommen war, bei Regen mit einem Schirm über den Platz schritt. Herr Konrad schritt, er lief nicht, und meistens verließ er auch nicht die Platzmitte, von wo aus er die beste Sicht zu haben meinte.
Clemens Berger | 10/2012 mehr lesen
Der Schlüsselbeinbruch
Bricht einem Schlüsselspieler das Schlüsselbein, kann es für eine ganze Mannschaft schwierig werden oder, um zu übertreiben, für eine ganze Nation. Die Nation, die gerne übertreibt, ist Deutschland, und der Schlüsselspieler der Schweinsteiger Sebastian.
Wolfgang Pennwieser | 10/2012 mehr lesen
Grieche, unsichtbar
In Athen lebte zur Zeit der Großen Krise ein Mann. Er war Mitte 30, sein Haupt hatte er geschoren, seinen fleischigen Körper tätowiert. Neben Ornamenten, die ihn an Ereignisse erinnern sollten oder in Momenten gestochen wurden, an die er sich nicht erinnern konnte, hatte er das Wappen seines Fußballklubs tätowiert. Mit dem Mann war nicht gut Kirschen essen. Man wollte keinen Streit mit ihm. Man wollte kein Bier mit ihm trinken. Man wollte ihn nicht länger als nötig ansehen. Der Mann aber wurde gern gesehen. Er wollte nicht unsichtbar sein.
Clemens Berger | 09/2012 mehr lesen
Das Hämatom
Ein Hämatom ist nichts anderes als ein Bluterguss. Der wieder ist nichts anderes als ein blauer Fleck, und der ist meist harmlos manchmal aber auch nicht.
Wolfgang Pennwieser | 09/2012 mehr lesen
»Taktik Total«: Die Dreierabwehr
Nach dem Siegeszug der Viererkette zu Beginn der 1990er Jahre galt sie lange Zeit als Relikt veralteter Fußballtaktik. In den vergangenen Jahren ist sie überraschend wiedergekehrt und findet in einer defensiven und einer offensiven Variante Anwendung. Die Rede ist von der Dreierabwehr.
Emanuel Van den Nest | 09/2012 mehr lesen
»Taktik Total«: Der Spezialist
Trotz des allgemeinen Trends zur Vielseitigkeit ist der Spezialist im Fußball nicht ausgestorben. System, Spielweise und Mitspieler entscheiden darüber, ob sich sein Einsatz auszahlt. Der geradlinige Flügelstürmer Christopher Drazan ist eine Paradebeispiel dieses Typs.
Emanuel Van den Nest | 08/2012 mehr lesen
Leistungsgedanken
Während sich die einen in Flaggen hüllen, Wangen und Gesichter mit Nationalfarben und Wappen bemalen, bei jedem Tor die Größe und Herrlichkeit des abgegrenzten Landstriches bejubeln, in dem sie zufällig geboren wurden, schreien die anderen vor Entsetzen über dumpfen Nationalismus, reaktionäre Staatsidentifikation und primitives Zwangsgemeinschaftsverhalten auf.
Clemens Berger | 08/2012 mehr lesen
Läuse und Flöhe
Sommerzeit ist Trainingslagerzeit. Nicht nur für die Profis, sondern auch für den Nachwuchs. Kinder bringen von solchen Camps auch mal eine Laus, seltener einen Floh mit nach Hause. Kein Grund zur Panik, aber Grund zur Behandlung.
Wolfgang Pennwieser | 08/2012 mehr lesen
Zeige mir dein Gesicht
Kuschelig, harmoniebedürftig, mit viel Erfahrung. Nein, diese Attribute stammen aus keiner Kontaktanzeige. Vielmehr handelt es sich um Eigenschaften, die laut Claudia Lässer die Trainer von Austria Lustenau, FC Lustenau und SCR Altach prägen.
Mario Sonnberger | 08/2012 mehr lesen
Herr Gyros: Da Balotelli
Die Kronen Zeitung hat »Herrn Strudl« 2010 in Pension geschickt. Unsere Grafikerin Petra Maria Eder hat ihn verjüngt, tätowiert und hellenisiert. So haben wir ihn wieder in Dienst gestellt. Dick ist er geblieben. »Herr Gyros« erhebt die Stimme des Volkes im ballesterer.
ballesterer-Redaktion | 07/2012 mehr lesen
Der Dekubitus
Ein Fußballer kann während eines Spiels keinen Dekubitus bekommen. Dafür reichen zweimal 45 Minuten nicht aus. Der Scholl Mehmet weiß das sicher auch, hatte aber trotzdem Angst um den Gomez Mario. Die Notfallambulanz macht sich eher Sorgen um den Janko Marc.
Wolfgang Pennwieser | 07/2012 mehr lesen
Europas Meister
Am 4. Juli 2004 ging ich mit Freunden zu Jorgos. Wir saßen gern in seiner leicht heruntergekommenen Taverne an der Schönbrunner Straße, die Souvlaki waren essbar, der Retsina schmeckte gut, mit dem Wirt konnte man sich angenehm unterhalten, er konnte auch ungehalten sein.
Clemens Berger | 07/2012 mehr lesen
Das Wodkratrinken
In der Ukraine wird bekanntermaßen viel Wodka getrunken. Wer mit eigenen Augen sieht, wie viel tatsächlich getrunken wird, ist dennoch beeindruckt.
Wolfgang Pennwieser | 05/2012 mehr lesen
Taktik Total: Der spielende Innenverteidiger
Nur verteidigen für den modernen Innenverteidiger hat es sich damit nicht. Der »Libero« von heute wird in Ballbesitz selbst zum angreifenden Spielmacher. Jan Vertonghen von Ajax Amsterdam macht es vor.
Emanuel Van den Nest | 04/2012 mehr lesen
Der Thomas Bernhard des Fußballs
Der einzige Held meines Lebens hieß Toni Polster, sieht man von David Hasselhoff alias Michael Knight ab, dessen Männlichkeitsbild mich tief geprägt haben dürfte. Und auch wenn ich mit einem Tag im Frühjahr 1992 beginnen wollte, an dem Willi Blaskovits in Sigleß für Oberwart das entscheidende Tor und meine Mannschaft in die Zweite Division schoss, muss ich doch mit dem Thomas Bernhard des österreichischen Fußballs beginnen, den man ebenfalls gehasst hat, bis man ihn für die Nation reklamieren konnte.
Clemens Berger | 04/2012 mehr lesen
Grabowski statt Michael Knight
Nach seinem Standardwerk »Schlappekicker und Himmelsstürmer. Die Geschichte Eintracht Frankfurts« hat Ulrich Matheja im Herbst 2011 eine Vereinschronik nachgeschossen, die sich gewaschen hat. Auf über 400 Seiten blickt er mit »Unsere Eintracht« in die Vergangenheit des Frankfurter Traditionsvereins.
Andreas Hagenauer | 03/2012 mehr lesen
Taktik Total: Der »falsche« Neuner
Während der klassische Neuner verschwindet, ist der »falsche« im Kommen. Er schießt nicht nur Tore, sondern lässt sich auch zurückfallen, um der Deckung zu entgehen und das Spiel zu machen. Wayne Rooney zum Beispiel.
Emanuel Van den Nest | 03/2012 mehr lesen
Auf Zak: Wie im tschechischen Film
Während in der Ukraine bereits alle EM-Stadien eröffnet worden sind, lässt in Polen die Einweihung des neuen Nationalstadions immer noch auf sich warten. Warum, weiß niemand so richtig, am 27. Februar soll es aber so weit sein.
Radoslaw Zak | 02/2012 mehr lesen
Grundsatzfragen
Winterpause. Spielfreie Wochen, ja Monate. Endlich Zeit, sich mit größeren Fragen des Fußballs zu beschäftigen. Zum Beispiel zur Ballführung. Wie kann es sein, dass sich das jederzeit gegen einen Ausverkauf stemmende Fußballfußvolk von einer greisen Riege entrückter Funktionäre regieren lässt?
Andreas Kump | 02/2012 mehr lesen
Revolutionsführer Luigi Enrico
Die Roma-Fans haben seine Bestellung als Kulturrevolution bezeichnet. Ihr neuer Guru heißt Luis Enrique Martinez Garcia. In Italien wurde er im Sommer aufgrund seiner Philosophie wie ein Außerirdischer empfangen.
Matteo Patrono | 02/2012 mehr lesen
Rumpelstilzchen Di Canio
»Ich muss mit meinen Spielern machen können, was ich will.« Paolo Di Canio, Faschismus-Nostalgiker und Lazios Kurvenidol, steht auf klare Hierarchien. Seit vergangenem Herbst trainiert er den englischen Viertligisten Swindon Town in einer aufbrausenden Art, von der sich sogar Diego Maradona noch etwas abschauen kann.
Johannes Hofer | 02/2012 mehr lesen
Loch im Herz
Wer ein Loch im Herzen hat, muss nicht sterben. Viele Menschen wissen gar nichts davon und leben sorglos. Der italienische Stürmer Cassano Antonio war einer von ihnen bis er einen Schlaganfall hatte.
Wolfgang Pennwieser | 02/2012 mehr lesen
Werders Architekten sind müde
Bremen ist eine komische Stadt, hier gibt es das Steintorviertel. Auf dem Pflaster klebt immer noch der linksalternative Geist der 1980er Jahre. An Donnerstagen brennen Mülltonnen. Jazz in der Luft. Punk in der Luft. Genie und Wahnsinn. Nahe dem Steintorviertel liegt das Weserstadion, die Heimstätte des SV Werder Bremen.
| 12/2011 mehr lesen
Kanonier Binder
Er war der erfolgreichste Wiener Kicker im Nationalsozialismus. Von Fans und Presse bejubelt, wurde Franz Binder auch von NS-Größen umgarnt. Ein Text aus der ballesterer-Serie »Fußball unterm Hakenkreuz« über eine Karriere zwischen Vereinnahmungsversuchen, Blinddarmoperationen und dem österreichischen »Opfermythos«.
Jakob Rosenberg | 12/2011 mehr lesen
Rezension: Menschliche Lavaströme über Wien
»Rapid oder Austria?« – Wer diese Frage in seiner Kindheit zum ersten Mal gestellt bekommt, kann wahrscheinlich noch nicht abschätzen, welche Folgen die Antwort haben wird. Dass sie in jedem Fall eine gute war, wird spätestens durch die Lektüre von »Alles Derby!« klar.
Jakob Rosenberg | 09/2011 mehr lesen
Rezension: Österreichische Weltenbummler
Die Geschichte dieses Buchs beginnt vor über 100 Jahren in der k.u.k. Monarchie, als die ersten Wiener Fußballer zu Vereinen in Budapest und Prag wechselten. Sie nimmt Fahrt auf im Jahr 1904, als der Vienna-Tormann Karl Pekarna von den Glasgow Rangers engagiert und damit zum ersten österreichischen Profi wurde.
Georg Spitaler | 09/2011 mehr lesen
Rezension: Elf jugoslawische Freunde
»Was will man machen, wenn rundherum alle verrückt werden?« In der Stimme Ivica Osims, auch wenn sie zwischendurch mehrmals verstummt, liegt die eigentliche Kraft von »Elf Freunde«. Der Dokumentarfilm der Schweizer Miklos Gimes und Michele Andreoli hatte 1998 Premiere, kurz bevor in Frankreich mit Kroatien und Jugoslawien (so die damalige Bezeichung für Serbien und Montenegro) zum ersten Mal zwei ehemalige jugoslawische Teilrepubliken an einer Weltmeisterschaft teilnahmen.
Pascal Claude | 09/2011 mehr lesen
Herr Gyros: Die Telekom-Manager
Die Kronen Zeitung hat »Herrn Strudl« 2010 in Pension geschickt. Unsere Grafikerin Petra Maria Eder hat ihn verjüngt, tätowiert und hellenisiert. So haben wir ihn wieder in Dienst gestellt. Dick ist er geblieben. »Herr Gyros« erhebt die Stimme des Volkes im ballesterer.
ballesterer-Redaktion | 09/2011 mehr lesen
Alter Bekannter
Stefan Kraft | 07/2011 mehr lesen
Das Informationsdefizit schwindet
Kann es sein, dass zum ersten Mal verantwortungsvoll mit der Fußball-WM der Frauen umgegangen wird? Als Konsument von Mainstream-Medien Krawallblätter ausgenommen kann man sich gut informiert fühlen, ohne reaktionär vor den Kopf gestoßen zu werden.
Mario Sonnberger | 07/2011 mehr lesen
Die Schleimbeutelentzündung
Schleimbeutelentzündung ist kein schönes Wort und auch keine Erkrankung, mit der man angeben kann: Sie ist schmerzhaft, unangenehm, aber meistens bis zum Heiraten wieder gut.
Wolfgang Pennwieser | 04/2011 mehr lesen
Die Gehirnerschütterung
NOTFALLAMBULANZ Nach einer Gehirnerschütterung soll man nicht Fußball spielen. Wer dennoch weiterspielt, braucht sich über etwaige Folgen nicht zu wundern.
Wolfgang Pennwieser | 03/2011 mehr lesen
Der Bandscheibenvorfall
Sowohl Fußballer als auch rückgratlose Funktionäre sind gefährdet, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Warum das so ist und Sie lieber Sechsertragerl statt Bierkisten kaufen sollten, erfahren Sie in der Notfallambulanz.
Wolfgang Pennwieser | 02/2011 mehr lesen
Barometer: Jahresrückblick 2011
Das ballesterer-Barometer beschreibt den Stimmungsgrad in der Redaktion, ist völlig subjektiv und erhält seinen aktuellen Wert durch merkwürdige Zahlenspiele. Exklusiv für die ballesterer-Leser berichtet das Barometer-Team schon jetzt über die wichtigsten Ereignisse im Fußballjahr 2011.
Stefan Kraft | 12/2010 mehr lesen
»Hans, was wollen Sie uns sagen?«
September 1992: Rekordmeister Rapid ist in der sportlichen und finanziellen Krise. Die ORF-Sportarena lädt Präsident Anton Benya und Rapid-AG-Vorstand Skender Fani zur Studiodiskussion zum Schuldenstand. Doch bald dreht sich die Debatte um das Verhältnis zwischen Rapid-Trainer August Starek und Ex-Trainer Hans Krankl.
ballesterer-Redaktion | 12/2010 mehr lesen
A-Team-Torjäger Frenkie Schinkels
Wenn sich die Ereignisse zu überschlagen scheinen, kann es schon vorkommen, dass ORF-Kommentatoren Gegenstände sehen, die es gar nicht gibt. Oder Spieler, die nicht auf dem Spielfeld sind. Oder Ausschreitungen, wenn Fans Spaß haben und tanzen.
Wolfgang Federmair | 11/2010 mehr lesen
Die Prostataentzündung
NOTFALLAMBULANZ Eine Entzündung der Prostata ist eine Erkrankung, die man seinem ärgsten Feind wünscht. Schmerzhaft und hartnäckig tritt sie bei Badkickern und ballesterer-Mitarbeitern gleichermaßen auf. Die Therapie ist aber ganz leiwand.
Wolfgang Pennwieser | 09/2010 mehr lesen
Kartenkämpfe
Ist es der permanente Abstiegsfrust, oder die andauernde Aufstiegsfreude? Aus mir unerfindlichen Gründen gibt es unter den Anhängern des VfL Bochum einen überproportional hohen Anteil an Schriftstellern. Am Ende meines ersten Ruhrgebietsmonats hatte ich mehr Bücher von VfL-Autoren im Regal als der VfL derweil Punkte sammeln konnte. Darunter Ben Redelings »Dem Fußball sein Zuhause«, Rainer Küsters »Drachentod« und selbstverständlich »Radio Heimat« plus »Weil Samstag ist« von Frank Goosen.
Andreas Kump | 05/2010 mehr lesen
»Der gute Sportberichterstatter«
Nach dem »Anschluss« wurde die Sportpresse rasch und gründlich »gesäubert«. Optisch modernisiert und inhaltlich kontrolliert, erwies sie sich als stabile Stütze des NS-Regimes. Eine Analyse der Fußballberichterstattung in den Jahren 1938 bis 1945.
David Forster | 04/2010 mehr lesen







erscheint am 12. Juli 2013.
Abo bestellen