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Die Phrasenmäher von der Spree

Skeptiker halten kulturelle Wertschöpfung innerhalb eines kommerziellen Großereignisses wie der EM für unrealisierbar.Die Kommentatoren des »WM-Studio-Mitte« aus Berlin wollen hingegen beweisen, dass Kultur- und Medienkritik mit Liebe zum Fußball und sogar mit einem großen Sponsor vereinbar sind. Zu sehen ab 7. Juni im Wiener Volksgarten.
Nico Laubisch | 05/2008 mehr lesen

Angewandter Fußball

Alle Sessel an den Rand geschoben, die Tische zur Seite umgelegt und zu Bande und Toren zusammengestellt, Klebestreifen zwecks Strafraummarkierung auf dem Boden verlegt schon war der Studienraum in ein kleines Fußballfeld verwandelt. Zum dritten Mal in Folge, wieder am letzten Tag des Wintersemesters, hatte die Grafikdesign-Klasse von Fons Hickmann an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst in ihren Räumen ein Fußballturnier veranstaltet, zu dem 15 weitere, aus den einzelnen Klassen des Hauses rekrutierte Mannschaften gekommen waren.

Kühn statt Kuhn

Alljährlich hat Michael Kuhn zur »Krone Fußball Gala« geladen. Heuer wurde alles anders: Der in die Jahre gekommene Sportchef ist von der Bühne verschwunden, an der Stelle hab Michael Ostrowski vom Grazer Theater im Bahnhof eine Galavorstellung, wie sie die Welt noch nie gesehen hatte.

Manfred Wiplinger | 05/2008 mehr lesen

Immanenter Kaufzwang

Wer glaubt, Stars werden gekauft, um sportliche oder pekuinäre Erfolge verbuchen zu können, der irrt gewaltig. Hans Gröss aka Boris Groys weist in einem Essay Nach, dass Vereinspräsidenten leidenschaftliche Sammler sind. aus dem Russischen übersetzt von M. Schill-Desaströs.

Es ist wichtig, Ernst zu sein

LESUNG  Die deutsche Presse sprach von vollen Rängen und La Ola. Tatsächlich riss das Literatur-Duo Thomas Ernst und Thomas Ernst ihr Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Im Blickfeld

INTERVIEW Was reizt die Kunst am runden Leder? Ein Gespräch mit dem Kultursoziologen Roman Horak anlässlich einer Videopräsentation zeitgenössischer Kunst-Fußball-Doppelpässe an der Wiener Uni für Angewandte Kunst.

Der vergessene Propagandist

GESCHICHTE Das publizistische Multitalent Leo Schidrowitz schrieb einst das Standardwerk zur österreichischen Fußballgeschichte. Der ballestererfm begab sich auf seine Spuren.

Tricksen ist kein Honiglecken

KUNSTGABERLN Michael Moritz lehrt Schauspiel am Reinhardt-Seminar, liebt Bayern München und übt in Wiener Gemeindebauten mit ortsansässigen Kindern und Jugendlichen Fußballtricks. Verspielt und diszipliniert zugleich so lernte man den deutschen Ballkünstler bei einem seiner Workshops kennen.

Fussball_verbindet.at

Verwandtschaftliche Hilfeleistungen, ein Burgtheater voller VIPs, eine Euro-Horror-Show mit Alfons Haider und Millionen-Geldflüsse an die Tageszeitungen. STEFAN KRAFT wagt einen Rundblick über die bizarren Vorbereitungen zur Europameisterschaft.

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EM-Kultur: Wenig Geld für Alternativen

Kristian Koller, Uwe Mattheiß und Christine Standfest von der »plattform 32« sprachen mit GEORG SPITALER über ihre Pläne für die Europameisterschaft, warum nur ein Bruchteil davon realisiert wird und wie sie der Kritik der »Kulturalisierung« des Fußballs begegnen.

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»Beckham-Effekt kann nur helfen«

In seinem neuen Buch liefert der Politologe Andrei S. Markovits einen transatlantischen Vergleich von Fußball und Politik in Europa und den Vereinigten Staaten. Im Interview mit dem ballestererfm spricht er über die Perspektiven des amerikanischen Soccer, den europäischen Hooliganismus und seine Jugend in Wien.

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Botschafter der Leidenschaft

Was hierzulande so unerreichbar schien wie eine intelligente Version des Musikantenstadls, schafft die Talkshow Ballaver Woche für Woche mit spielerischer Leichtigkeit: Das Team um Niko Formanek bringt die Seele des runden Leders ins österreichische Fernsehen. FLORIN MITTERMAYR war bei einer Live-Aufzeichnung in der Wiener Revue Bar dabei.

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Das Matthäus-Evangelium

»Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.« Matthäus 5, 43-44

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Die Kultur-EM

Knappe eineinhalb Jahre vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft geht auch die Planung des Kulturprogramms für das Großereignis in die heiße Phase. MARIO SONNBERGER hat sich die verschiedenen Vorhaben angesehen.

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Wo nie eine Kamera hinschaut

»Es geht sich immer nicht aus. Der Film zum Nichtaufstieg des First Vienna Football Clubs« versucht, die Leidenschaft einer Fangruppe für ihren Verein zu zeigen. Thomas Tesar, Jonas Müller und Fred Lachinger sprachen mit SIMON HIRT über Intentionen und Entdeckungen ihres Projekts.

Zidane, moderner Held?

Selten zuvor stand das Ende einer glanzvollen Karriere so sehr im Blickpunkt öffentlicher Debatten wie beim Abgang von Zinédine Zidane. Die Filmindustrie hat kurz vor der WM noch ihren Teil dazu beigetragen. Vom unerwarteten Erfolg der Équipe tricolore beflügelt, rätselt Frankreich nun mehr denn je über das Phänomen des modernen Heldentums. Von MARTIN WASSERMAIR

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Achtzig Millionen Freunde müsst ihr sein

Laut einer aktuellen Werbekampagne der Deutschen Bank steht eines längst fest: »Ganz Deutschland wünscht sich etwas. Erfolg.« Die nationalistische Einigung des Veranstalterlandes über das Bindeglied Fußball läuft auf beängstigenden Hochtouren. Eine Bestandsaufnahme von SEBASTIAN BISCHOFF und KEVIN VENNEMANN.
Sebastian Bischoff | 06/2006 mehr lesen

Krieg der Film-Firmen

Mit »The Football Factory« und »Green Street Hooligans« erschienen binnen einem Jahr zwei Streifen, die ihre Handlung zeitlich in der dritten Halbzeit ansiedeln. Grund genug für einen ausführlichen Blick von ANDREAS HAGENAUER auf das cineastische toe-to-toe.

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Gegaberlt wird nicht

An der Freien Bühne Wieden feiert am 21. Februar 2006 ein Theaterstück über das Leben von Matthias Sindelar Premiere. Der ballestererfm hat mit Autor Wilhelm Pellert über seinen Zugang zu Österreichs berühmtesten Fußballer gesprochen.

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»Neun Jahre wie ein Tag«

In »Beruf: Fussballfan« beschreiben die Waldviertler Claus Farnberger und Gerald Simon die Höhen und Tiefen im Leben von fanatischen fans. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das als Therapeutikum für alle dem Fussballvirus anheim gefallenen bestens geeignet ist. ERIC PHILLIPP hat die beiden Autoren getroffen.

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Die Theaterfußballer aus Burghausen

Zu den ballverliebten Theatermachern vom »Cabaret des Grauens« begab sich der ballestererfm nach Südostbayern. Die kleinkünstler erzählten dort unter anderem, wie sie den örtlichen Zweitligaklub retteten und warum sie dadurch ihre Spielstätte verloren.
Gerald Ecker | 09/2005 mehr lesen

Serbische Trompeten für El Diego

Der Besuch des legendären argentinischen Fußballers Diego Maradona im Juni 2005 bei Serbiens Ministerpräsident Vojislav Kostunica in Belgrad endete in einem feucht-fröhlichen Gelage mit Blaskapelle und Roma-Musik. Von TATJANA KOJIC

Vergesst die Playstation!

Eine Fußballsimulation aus Holz: Der Wiener Erfinder Anton Karger hat Stefan Kraft erzählt, wie er drei Jahre mit der Entwicklung des ultimativen Pfitschigogerl-Spiels Zopp verbrachte.

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Textile Denkanstöße

Was hat Wittgenstein mit Cantona gemeinsam? Die Liebe zu Fußball und Philosophie. Wie zwei Engländer mit den gleichen Leidenschaften aus dieser Tatsache einen florierenden kleinen T-Shirt-Versand machten und wie ihnen Cantonas Kung-Fu-Tritt zum Durchbruch verhalf, erfuhr Klaus Federmair.

Theatre of Dreams

Der englische Dramatiker Simon Stephens lebt in London, liebt Manchester United und vertraut nur wirklich hässlichen Fussballspielern. Gerade deshalb hat ihn die Verpflichtung von Wayne Rooney zu Freudensprüngen verleitet, erzählt er Robert Hummer.

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Drehmoment

ZEITLUPESeit dem Jahr 2001 arbeitet der Autor und Porträtfilmer Andreas Weber an einer Nahaufnahme des Ballkünstlers Mario Kempes. Noch vor der Premiere im kommenden Jahr liefert der ballestererfm das Drehbuch einer außergewöhnlichen Filmproduktion.

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Zwischen Himmel und Hölle

Während hierzulande die Partituren für Ronacher-Produktionen namens »Goleador« oder »Der Wödmaster« in der Schublade von Christian Kolonovits verschimmeln, singt und gaberlt das Alter-Ego von Diego Maradona bereits auf der Bühne des Teatro Metropolitano in Buenos Aires.

 

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Walter »Max« Horak

Walter »Max« Horak war österreichischer Torschützenkönig und spielte bei zwei Weltmeisterschaften. Mit dem Wiener Sportklub besiegte er im Meistercup Juventus Turin 7:0. In Frankreich kickte er beim legendären Racing Club de Paris und residierte im Nobelviertel Bois de Bologne. Als Portier im Hotel Fürstenhof wurde Max Horak zur Institution, an seiner ehemaligen Arbeitsstätte traf er sich mit Florin Mittermayr auf eine Melange.

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ballesterer # 82

Der nächste Ballesterer

Der nächste ballesterer fm erscheint am 12. Juli 2013.

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