Ich war in den Siebzigern Betreuer der Ersten Mannschaft und bin zu allen Spielen im In- und Ausland mitgefahren. Auch damals zum Endspiel im Europacup nach Paris. Schon das Erreichen des Finales war ja ein Erlebnis. Da waren die Legenden alle mit dabei: Sara, Prohaska, Parits,
Als ich noch jung war, habe ich den Sindelar auch noch spielen gesehen. Ich hatte seinerzeit eine riesige Sammlung mit Unterschriften von ihm, Sesta, Nausch, und wie sie alle hießen. Sindelar war eine interessante Figur mit seiner Intelligenz und seinem Können. Ich war damals mit meinem Vater bei einem Ländermatch auf der Hohen Warte und bei ein, zwei Austria-Partien auch noch. Die Austria hat damals auf dem Nicholson-Platz vor 15.000 Zuschauern gespielt da war es immer voll.
Es war eine andere Zeit damals, eine andere Spielart und Spielweise. Dieser Fußball ist mit dem heutigen fast nicht vergleichbar. Aber Sindelar hatte einen phänomenalen Stil, das muss ich schon sagen. Das Besondere an ihm war die überragende Technik. Mit ein paar Spielzügen hat er sich freigespielt. Das robuste und kämpferische Spiel, das man heute sieht, gab es ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht. In der Bewegung war Sindelar vielleicht langsamer, aber von der Spielweise her könnte man ihn durchaus mit einem Herbert Prohaska vergleichen.






erscheint am 12. Juli 2013.
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