Brighton und Attila halten die Klasse

cache/images/article_1208_seagulls.s_140.png Im Mai geht nicht nur die heimische Meisterschaft zu Ende. Es ist auch die Zeit, in der das Surfen auf die Seiten ausländischer Sympathieträger unsere Nerven besonders beansprucht. In der letzten Runde hat sich der englische Drittligist Brighton & Hove Albion gerettet, der auch in der Maiausgabe des ballesterer prominent vertreten ist.
Klaus Federmair | 03.05.2009
Eigentlich war Albion mit dem Saisonziel angetreten, nach zwei Jahren Drittklassigkeit wieder in die zweithöchste Spielklasse aufzusteigen. Das hätte gut gepasst zum im Dezember erfolgten Spatenstich für ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von über 20.000, das den ungeliebten Withdean Ground ablösen soll. Dieses sehr viel kleinere Leichtathletikstadion wird nun bald seit einem Jahrzehnt provisorisch genutzt. Die Errichtung eines neuen Grounds verzögerte sich wegen finanzieller und bürokratischer Probleme.  

Enormes Verletzungspech und ein Negativlauf ließen die wirtschaftlich wieder gesundeten »Seagulls« in der nun beendeten Spielzeit den Großteil der Meisterschaft auf einem der vier Abstiegsplätze verbringen. In der 46. und letzten Runde schlug Albion zu Hause vor 8.618 Fans Stockport mit 1:0, was zum Klassenerhalt reichte, weil Crewe und Northampton ihre letzte Partie jeweils verloren.

Aber wen interessiert schon das Schicksal von Brighton & Hove Albion? Fat Boy Slim zum Beispiel, der ein großer Albion-Fan ist. Und noch viele andere Supporter, die ihren Verein in den 90er Jahren den Fängen skrupelloser Geschäftsleute entrissen haben. Besonders aktiv war dabei der heutige Stadionsprecher, der als Attila the Stockbroker dem Beruf Punkrockdichter nachgeht. Mehr darüber in der Mai-Ausgabe des ballesterer. Als Vorgeschmack empfehlen wir Attilas gesammelte Fußballgedichte.

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Rubrik: Aktuell
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